Stressbewältigung leicht gemacht - erfahre wie?

Stressbewältigung ist nicht mehr nur ein Modewort. Krankenkassen sind mittlerweile bereit, ihren Kunden Seminare zu diesem Thema zu finanzieren. Der Grund: Stress macht krank! Das wissen wir schon lange, aber es ist jetzt nicht nur bewiesen, wie lebensverkürzend Stress ist, sondern auch, welche Methoden dabei helfen können, Stress zu bewältigen.

DrKaluza ist einer der Schlüsselfiguren zu diesem Thema. Erfahre hier wie Stressbewältigung leicht gemacht wird. Extra für Dich: 3 Sofort Hilfe Strategien.

 

Was ist Stressbewältigung? Eine Definition!

 

Das Wort steht für eine Gruppe umfangreicher Maßnahmen mit dem Ziel, Stress zu minimieren. Ob es sich dabei um Gesprächstherapien handelt, um gesunde Ernährung oder Sport, ist hier nicht definiert. Entsprechend gehören auch aktive Änderungen des eigenen Mindset zur Stressbewältigung. 

 

Was ist Stressbewältigungstraining?

 

Bei einem Training zur Stressbewältigung geht es darum, an einigen Tagen oder in mehreren Einzelstunden Methoden zu erlernen, die Du im Alltag anwenden kannst. Einmal sollst Du fähig werden, überhaupt zu erkennen, was Dich stresst.

Dann wird Dir gezeigt, wie Du für Deine eigene Situation passende Strategien entwickeln kannst, um Stress direkt im Keim zu ersticken und gar nicht dauerhaft werden zu lassen. Zuletzt lernst du natürlich auch, was Du tun musst, wenn Du total unter Stress leidest. Du deeskalierst quasi.

 

Warum ist es wichtig, gegen Stress vorzugehen? Weshalb Stressbewältigung?

 

Stressbewältigung

Kennst Du den Spruch "Die Zähne zusammenbeißen?" Der Spruch beschreibt ganz ohne Umwege, was im Körper passiert, wenn Du etwas tun musst oder zu schaffen versuchst, was Du nicht willst oder Angst hast, nicht hinzubekommen: Du beißt Deine Zähne zusammen.

Einige Menschen tun das im Schlaf. Gehörst Du auch zu den Zähneknirschern?

Das macht die Zähne kaputt und vermindert die Qualität im Schlaf. Weiter führt das Zusammenbeißen zu Verspannungen. Davon kann auch das Zungenbein betroffen sein. Dieses wiederum hat genau wie der Nacken Nervenbahnen bis tief hinunter in den Po.

Da kommt schon wieder der nächste Spruch, allerdings stammt dieser aus der englischen Sprache: "it is a pain in my butt." Ja, das Stechen im Po kommt von Verspannungen im Rücken und Nacken. Fehlhaltungen sind die Folge. Sogar die Füße werden davon in Mitleidenschaft gezogen und damit auch der Gang beeinflusst - es kann sogar deshalb zu Knieproblemen kommen. 

Du weißt sicherlich schon längst, dass Stress bedeutet, dass Du schneller Atmest, Dein Herzschlag schneller ist und Du Hormone ausschüttest, die es Deinem Körper erlauben, volle Leistung zu zeigen. Dieser Mechanismus ist absolut positiv zu betrachten.

Denn so konnten wir damals überleben: Haben wir einen Säbelzahntiger gesehen, mussten wir entweder flüchten oder kämpfen. Durch die körperliche Stressreaktion sind wir dazu in der Lage. Selbst die Verdauung wird pausiert. 

Das ist heute ein Problem. Denn wir laufen keinem Säbelzahntiger mit davon - unser Körper weiß das aber nicht. Er versteht nicht, woher unser Stress kommt, nur, dass er da ist. Jetzt kann es zu Verstopfungen oder Durchfall kommen, wenn wir dauerhaft im Stress sind und der Körper sich nicht mit dem Stoffwechsel beschäftigt.

Damit kümmert er sich auch nicht um die Ausschüttung der so wichtigen Wachstumshormone. Diese werden hauptsächlich ausgeschüttet, wenn Du schläfst. Tust Du das zu wenig oder aber schlecht, ist dein Körper wieder gestresst und so weiter. 

Übergewicht kann ebenso eine Folge von Stress sein. Du hast auch viel mehr Hunger auf Kohlenhydrate - meistens resultiert das in ungesundem Essen. Das liegt auch daran, dass Dein Körper alles an kurzfristig zur Verfügung stehender Energie versucht zu bekommen, was er kann, damit Du flüchten oder kämpfen kannst. 

Es gibt noch so viele andere Mechanismen, die in Gang kommen, wenn Du dauerhaft unter Stress stehst, aber das ist für jetzt zu viel. Wichtig ist, dass Du den Zusammenhang zwischen Deinem körperlichen und geistigen Wohl verstehst. 

 

Was ist die Stressbewältigung nach Kaluza?

 

DrKaluza ist medizinischer Psychologe und hat seinen Schwerpunkt im Themenbereich Stress und Stressbewältigung. Er hat grundlegende Forschungserkenntnisse gewonnen, welche Faktoren alle zu Stress führen können. Dabei ist besonders spannend, dass unsere Einstellung einen immens großen Faktor dabei spielt. 



Stress kann von äußeren Faktoren bestimmt werden

Stress kann durch körperliche Leiden induziert sein. 

Stress kannst Du Dir selbst machen. 



Und am wichtigsten: Dinge von außen wirken auf Dich nur dann stressig, wenn Du es zulässt. Wie soll das gehen, fragst Du Dich? 

Ganz einfach. Kaluza erklärt sehr einleuchtend, dass Stress einfach nur bedeutet, dass eine Diskrepanz zwischen Können und Sollen besteht. Zwischen Soll und Ist. 

Stell Dir vor, Du bist nach der Arbeit noch zum Cocktail verabredet. Eigentlich könntest Du direkt von der Arbeit dahin, aber weil Du findest, dass Du das falsche Outfit anhast, machst Du Dir den Stress, nochmal nach Hause zu fahren und dich umzuziehen. 

Der zeitliche Stress ist nur ein Resultat aus Deinem Mindset. Wenn Du lernen könntest, mit Dir in diesem Outfit zufrieden zu sein, hättest Du keinen Stress. 

Hast Du ein Umfeld, das sehr hohe Erwartungen an Dich stellt? Dann kennst Du diese Form von Stress bestens. Im Gegensatz zu akutem Stress, der super ist, um beste Leistungen zu zeigen, sorgt diese Form von Stress zu einer Überlastung Deines Körpers. Du läufst quasi dauerhaft hochtourig

DrKaluza hat ein Sammelsurium an Methoden entwickelt, um Stress zu bewältigen. Die Wirksamkeit ist nachgewiesen und sogar von Krankenkassen akzeptiert. 

 

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

 

Achtsamkeit

Sich wieder besinnen auf das wesentliche, mit sich im reinen sein - Zen. Das ist wohl das, was uns allen beim Thema Achtsamkeit als erstes in den Sinn kommt, oder?

Dabei ist Achtsamkeit weniger spirituell als wir annehmen. Eigentlich geht es mehr um eine Sensibilisierung für Reize, die wir mit all unserem Stress und digitalen Produkten dauerhaft unterdrücken.

Wir lernen wieder zu fühlen und uns selbst wieder in der Situation wahrzunehmen. Wir fragen wieder bei uns selbst nach, ob das jetzt gerade gut ist oder ob ich das leisten kann.

Was brauche ich? Muss ich meinen finanziellen Stress jetzt mit einem Bier herunterspülen? Müsste ich mich nicht eher ausruhen oder eine Runde Joggen gehen? 

Achtsamkeit ist eine ganz wunderbare Art, Stress vorzubeugen, indem Du Dich selbst wieder kennen lernst. Am Ende hilft Dir echte Achtsamkeit nicht nur beim Stressmanagement, sondern auch mit Deiner Gesundheit und verbessert Deine Lebensqualität. 

Wenn Du Dich entschließt, Dich mit Achtsamkeit auseinanderzusetzen, kannst Du das auch erst einmal mit ganz einfachen Methoden tun. Schließe beispielsweise Deine Augen und lausche genau, welche Geräusche Du vernehmen kannst.

Schmecke die Lust und atme ein. Was riechst Du? Auf diese Weise bringst Du Deine gesamte Aufmerksamkeit ins hier und jetzt. Du bist bereit, Dich zu fühlen. 
Versuche gedanklich alle Körperstellen bewusst zu fühlen, wahrzunehmen. 

Eine andere Art der Annäherung kann das Tagebuch Schreiben sein. Wenn Du eher ein verkopfter Mensch bist, versuche, morgens nach dem Aufstehen ein paar Zeilen zu notieren.

Gerne noch im Bett - statt auf Deinem Handy zu checken, wie es der Welt geht, checkst Du Dich und hörst in Dich hinein, wie es Dir heute geht. Du minimierst auch damit gleich den größten Stressfaktor unserer Zeit. Informationen und sozialen Druck!

 

Welche Stressbewältigungsstrategien gibt es? 

 

Lachen

Eine besonders hilfreiche Methode ist diese hier. Probiere es direkt einmal aus: 
Wenn Du Dich über etwas aufregst oder etwas Dich richtig stresst, dann erzähle es Deinem Spiegelbild oder jemandem anderen und übertreibe dabei maßlos.

Du wirst lachen müssen - garantiert. Wenn Du mit Deinem Gesicht lachst, schüttet Dein Körper die passenden Hormone für das Glücklich Sein aus. So verändert sich langsam auch Deine Einstellung.

Sport und gesunde Ernährung sind zwei sehr wichtige Stellschrauben zur Stressbewältigung. Das gilt auch für Schlaf. Du musst gut auf dich achten. Ernährung hat einen direkten Einfluss auf unseren Hormoncocktail und damit darauf, wie wir Stress empfinden und wie anfällig wir dafür sind. 

Yoga hilft Dir dabei, Körper und Geist zu einen und Dich zu erden. Du kannst Yoga zur Stressbewältigung verwenden, um achtsamer zu werden. Du kannst natürlich auch Joggen, Malen, Kochen, Backen oder eine andere Beschäftigung wählen, bei der Du Dich ganz mit Dir im reinen fühlst.

Übrigens ist das einer der Gründe, weshalb Hobbys zu wichtig sind. Du brauchst eine Beschäftigung, einen Ort oder Menschen - nennen wir es Insel - wo Du mit Dir absolut einig bist. Hier kannst Du entspannen. Das ist Dein Gegenpol zum stressigen Alltag. Hier tankt Dein Körper auf und Du kannst zur Ruhe kommen. 

 

Wer braucht eine Stressbewältigungstherapie?

 

Oft sitzen Stressgründe so tief, dass Du eine Gesprächstherapie brauchst. Vielleicht müssen erlebte Trauma aufgearbeitet werden oder aber es hat sich so viel angestaut bei Dir, dass Du es alleine nicht schaffen kannst, wieder zu Dir zu finden. 

Eine andere Form der Therapie kann in Gruppen bestehen, wo Du mit gleichgesinnten zusammen wieder zu Achtsamkeit findest und Du merkst, dass Du mit Deinen Problemen nicht alleine bist. 
Denn auch dieses urmenschliche Bedürfnis muss zwingend befriedigt sein, damit Du nicht gestresst bist. 



Sofort-Hilfe bei Stress!

 

Oxitozin und Meditation zur Stressbewältigung

 

Kuschelhormon

I. Das sogenannte Kuschelhormon ist extrem wichtig. Es senkt Dein Stresslevel. Versuche, einen Handschmeichler zu finden, den Du in Deine Tasche stecken kannst. Das Streicheln kann genauso beruhigend wirken. 

II. Suche Dir einen Geruch, der Dich in Ruhe versetzt und dich glücklich macht. Gib ein paar Tropfen auf ein Halstuch. Bei Bedarf kannst Du es zur Hilfe nehmen. 

III. Meditation ist eine weitere, intensivere Form von Achtsamkeit. Versuche es gerne einfach erst einmal mit geschlossenen Augen in der Badewanne. Fühle und entspanne. Übrigens versuche nicht krampfhaft, nicht zu denken. Beim Meditieren denkt jeder. Das ist auch wichtig, denn in der Zeit hat Dein Körper Pause und kann alle Wunden des Stresses heilen.

 

 

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